„Wohlstand für alle“, die sich an der Wirtschaft beteiligen


Ludwig Erhard wollte, dass Deutsche über steigende Löhne am Wirtschaftswunder partizipieren. Heute geht das nur mit Beteiligungen an Unternehmen.

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Kuchen mit Schokoladen-Erdbeer-Glasur

Vor über 60 Jahren veröffentlichte Deutschlands zweiter Bundeskanzler Ludwig Erhard das Buch „Wohlstand für alle“. Der Titel steht noch heute sinnbildlich für das Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Die Idee dahinter erklärte Erhard selbst mithilfe eines Kuchens: Demnach müsse die Politik dafür sorgen, dass der Kuchen (die Wirtschaft) stetig wachse, dann würde für alle entsprechend ein größeres Stück in Form von steigenden Löhnen abfallen.

Was in den Nachkriegsjahren zu Wohlstand führte, funktioniert heute nicht mehr. Die Reallöhne stagnierten lange Zeit und legten erst in den letzten Jahren wieder leicht zu. Der Kuchen hingegen wächst zwar heute nicht mehr so kräftig wie damals, aber er wächst nach wie vor. Allerdings entfällt der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts nicht mehr auf die Löhne, sondern nahezu vollständig auf Unternehmensgewinne und Kapitalerträge. Die Kuchenstücke werden demnach vor allem für die größer, die in Form von Unternehmensbeteiligungen von diesen Gewinnen und Erträgen profitieren.

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Quellen

„Wohlstand für alle“ von Ludwig Erhard (erschienen 1957);
statista.de