Wie die Reimanns zur reichsten Familie Deutschlands wurden


Die geheimnisvolle Familie Reimann hat es mit Unternehmensbeteiligungen auf Rang eins der reichsten Deutschen geschafft.

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Skifahrer beim Aufstieg eines Schneegipfels

Mit einem Vermögen von 33 Milliarden Euro hat die Industriellenfamilie Reimann in diesem Jahr die BMW-Erben Stefan Quandt und Susanne Klatten auf der Liste der reichsten Deutschen von Rang eins verdrängt. Noch im Jahr 2012 wurde das Vermögen der Reimanns auf „nur“ 11 Milliarden Euro beziffert. Über das Privatleben der geheimnisvollen Milliardäre ist so gut wie nichts bekannt. Dafür gewährte ihr Vermögensverwalter Peter Harf in der Vergangenheit immer wieder Einblicke in die erfolgreiche Anlagestrategie der Familie.

Die Reimanns investieren nicht in Immobilien, Gold,  Kunst, Oldtimer oder gar Wein. Die Reimanns legen ausschließlich in Unternehmen an. Ihr Vermögen gründet auf dem Chemiekonzern Benckiser, den Peter Harf durch eine Vielzahl an Zukäufen und eine Fusion zum britischen Reinigungsmittelkonzern Reckitt Benckiser geformt hat. Heute besitzt die Familie unter anderem den weltgrößten Dufthersteller Coty und hat sich ein Kaffee-Imperium mit Marken wie Senseo oder Jacobs Kaffee aufgebaut. Die Erträge investieren die Milliardäre nahezu vollständig in neue Unternehmen. Von den jüngsten Zukäufen, etwa einer US-Bagelkette und weiteren Schnellrestaurants, erhoffen sich die Reimanns Synergieeffekte mit dem bestehenden Portfolio.

Der enorme Anlageerfolg bleibt nicht unbemerkt: Zuletzt hatte selbst Starinvestor Warren Buffett Interesse gemeldet, bei zukünftigen Deals gemeinsame Sache mit den Reimanns machen zu wollen. Den meisten Privatanlegern fehlt dafür das nötige Budget. Zumindest eines können sie sich aber von den reichsten Deutschen abschauen: Sie können in Unternehmen investieren.

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Quellen

www.manager-magazin.de