Studie: Private Equity schafft Arbeitsplätze


Nicht Finanznische – sondern Grundstein der europäischen Wirtschaft! Für dieses Verständnis von Private Equity sprechen Zahlen aus dem Jahr 2018.

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Neue Jobs

Kleine und mittelständische Unternehmen bilden das „Rückgrat“ der europäischen Wirtschaft. Viele von ihnen sind Markt- oder Technologieführer in ihrer jeweiligen Nische und schaffen Arbeitsplätze. Nach einer Studie des europäischen Verbands Invest Europe, wächst vor allem in Private-Equity-finanzierten Firmen die Anzahl der Jobs vergleichsweise stark.

Im Jahr 2018 arbeiteten demnach insgesamt 10,5 Mio. Arbeitnehmer im europäischen Wirtschaftsraum für Unternehmen, die durch Private-Equity-Fonds mitfinanziert werden. Das entspricht etwa der Bevölkerung von Griechenland oder der Tschechischen Republik. Im Rahmen des Unternehmenswachstums wurden dabei in 2018 rund 175.000 neue Jobs geschaffen. Das ist mit einem Plus von 5,5 Prozent ein deutlich stärkeres Wachstum verglichen mit der gesamten europäischen Unternehmenslandschaft. Hier stieg die Anzahl der Jobs im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent an.

Dieses Ergebnis verdeutlicht, dass hinter Private Equity eine wirtschaftlich nachhaltige Anlage steckt. Ziel ist eine langfristige und nachhaltige Wertsteigerung in Unternehmen. Dazu gehört die Sicherung deren Fortbestands genauso wie das Schaffen von Arbeitsplätzen. Das schon damals fragwürdige Bild der „Heuschrecken“ von Franz Müntefering ist längst abgeschüttelt.

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Quellen

investeurope.eu

Foto: Saulo Mohana (von Unsplash.com)