Größter Staatsfonds der Welt will mehr in Aktien investieren


Der norwegische Ölfonds ist der größte Staatsfonds der Welt und hat im letzten Jahr das erste Mal seit 2011 Verlust verbucht. Nun sollen mehr Aktien ins Portfolio.

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Norwegen Nationalflagge

Wie viel darf ein Staat in Aktien investieren, um sein Vermögen zu erhalten? Die Anlagekriterien in Norwegen sind klar definiert: 70% Aktien dürfen im Portfolio sein, sagt das dortige Finanzministerium. Da dieser Anteil noch nicht ausgeschöpft ist und der Staatsfonds die Verluste von 2018 kompensieren möchte, wird nun nachgekauft. Die größten Beteiligungen hält Norwegen übrigens an den Global Playern der Wirtschaft wie z.B. Microsoft, Apple, Alphabet (Google), Nestlé und BP.

Auch in Deutschland investiert der Ölfonds fleißig: Er hält Anteile an 195 deutschen Unternehmen im Wert von 27 Milliarden Euro und ist damit der größte Investor in Dax-Unternehmen. Übrigens: Auch Privatanleger können sich ein Beispiel am norwegischen Ölfonds nehmen. Denn seit seiner Gründung im Jahr 1996 verbucht er eine durchschnittliche Rendite von 6% pro Jahr. Grund dafür sind vor allem die breite Streuung und der langfristige Anlagezeitraum.

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Quellen

www.handelsblatt.com