Bundesbank: Schlechtes Zeugnis für deutsche Sparer


Die Popularität von Bankeinlagen und Versicherungen dämpft nach Angaben der Bundesbank seit Jahren die Rendite deutscher Haushalte.

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Schlechtes Zeugnis für Sparer

Die Deutsche Bundesbank stellt im Monatsbericht August 2020 die Entwicklung der realen Portfoliorenditen privater Haushalte in Deutschland vor. ‚Real‘ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Inflation berücksichtigt wird. Die deutschen Währungshüter geben also Antwort auf die Frage:

Wie gut legen die Deutschen Ihr Geld an?

Das Ergebnis: Nicht gut. Mit -2 Prozent lag die Gesamtrendite Anfang 2020 im negativen Bereich.

Zwar fiel die reale Rendite nach Angaben der Bundesbank auch in der Vergangenheit hin und wieder unter null. Seit Mitte 2016 liegt sie nun aber bereits längere Zeit im Minusbereich. Einen wesentlichen Anteil an diesem schlechten Ergebnis haben Bankeinlagen, die traditionell einen bedeutenden Anteil des Geldvermögens der privaten Haushalte ausmachen. Die Zinsen befinden sich weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau, so dass dieses Kapital bereits seit Jahren die Gesamtrendite dämpft bzw. in den negativen Bereich drückt.

Ansprüche aus Versicherungsleistungen nehmen ebenfalls einen erheblichen Teil in den Portfolios deutscher Privathaushalte ein. Nur leider sind auch sie weiterhin kein Renditetreiber. Wie die Bundesbank berichtet, konnte sich die Rendite zwar von ihrem historischen Tiefstand aus dem Jahr 2018 leicht erholen. Sie verharrt aber dennoch auf einem niedrigen Niveau.

Was also tun? Die Bundesbank erklärt es anhand der verschiedenen Ertragsformen. Bei Bankeinlagen stellen Zinszahlungen die einzige – und seit Jahren unrentable – Ertragsquelle dar. Andere Anlagen – darunter auch Unternehmensbeteiligungen, wie Private Equity oder Aktien – werden hingegen durch mögliche positive Wertsteigerungen beeinflusst. Dazu fallen häufig Gewinnbeteiligungen etwa in Form von Dividendenzahlungen an.

Klar ist: Wer seine persönliche Rendite steigern möchte, muss in höherem Maße auf ertragsstarke Anlageformen wie Unternehmensbeteiligungen setzen. Die RWB ermöglicht dabei Privatanlegern, die Anlageform zu nutzen, die auch von institutionellen Großinvestoren genutzt wird, um die Erträge zu steigern – Private Equity. Informationen zur Private-Equity-Anlagelösung der RWB für Privatanleger finden Sie hier.