4-Millionen-Exit: Special Effects für Walt Disney und Co.


Ohne visuelle Spezialeffekte kommt heute kaum eine Filmproduktion aus. Der marktführende Softwareanbieter sorgt jetzt für einen Mega-Exit.

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Mann erzeugt visuelle Spezialeffekte

Wenn Spider-Man durch die Luft fliegt, Harry Potter gegen Voldemort kämpft oder die Drachen in Game of Thrones zum Leben erweckt werden sollen, werden Großteile des Bildmaterials nicht von Filmkameras aufgenommen, sondern am Computer erstellt. Dabei setzen die meisten Filmproduzenten auf die Software des RWB Zielunternehmens Foundry.

Seit 1996 entwickelt das Londoner Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern Softwarelösungen für visuelle Effekte in professionellen Film- und Videoproduktionen. Unter den 6.000 Kunden sind Branchengrößen wie Pixar, Walt Disney und Sony Pictures. 2015 stieg der RWB Zielfondsmanager HgCapital ein und vollzog mit Foundry einen Strategiewechsel: Mussten Nutzer die Software bislang lokal auf Computern installieren, ist das gesamte Produktangebot nun als Cloud Service unabhängig von Ort und Endgerät zugänglich.

Jetzt hat HgCapital das Unternehmen verkauft. Rund vier Millionen Euro fließen dadurch an die RWB Fonds International II, III und V zurück.

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Quellen

hgcapital.com