3,5 Millionen Euro für Wartung von Trieb- und Fahrwerken


Der französische Dienstleister für Flugzeugwartung war einst ein Problemfall. Nun wurde er in nur eineinhalb Jahren umgekrempelt und erfolgreich veräußert.

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Gewartetes Flugzeug

Bis vor kurzem galt die Revima Group, ein global agierendes Unternehmen für die Wartung kommerziell genutzter Flugzeuge, als Problemfall. Obwohl die Firma qualitativ und zuverlässig Wartungsdienstleistungen anbot, war sie bekannt für Unzufriedenheit innerhalb der Belegschaft und Streiks.

2017 stieg der Private-Equity-Fondsmanager Argos Wityu ein und krempelte das Unternehmen um. Dazu gehörte etwa die Erweiterung des Service-Angebots, der Aufbau eines neuen Standorts in Thailand und die Akquisition von Flightwatching. Das französische Start-up führte Revima mit digitaler Analyse- und Wartungssoftware wichtige Technologie zu.

Vor allem aber wurde ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm aufgelegt. Ein großer Teil der Belegschaft ist dank dieser Initiative heute direkt am Erfolg des Unternehmens beteiligt – die Unzufriedenheit wurde aufgelöst.

Nach nur eineinhalb Jahren Haltedauer wurde Revima im Herbst 2019 wieder veräußert. RWB Anleger können sich freuen. Über 3,5 Millionen Euro flossen durch den Verkauf an die Private-Equity-Dachfonds RWB International III, IV, V & VI und Direct Return I sowie an die RWB Private Capital Police zurück.

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Quellen

argos.wityu.fund