Zahnarzt geht auch ohne Bohrer?


Bringen Sie Ihr Geld lieber in Sicherheit!

Draghi mit Zahnarztwerkzeugen in den Händen

Es würde Sie sicher wundern, wenn Ihnen Ihr Zahnarzt vor der nächsten Schmerzbehandlung erklärt, er werde jetzt nicht mehr mit dem Bohrer arbeiten sondern die Schmerzursachen mit Crystal Meth bekämpfen. Genauso agiert jedoch Mario Draghi, als EZB-Präsident sozusagen „oberster Zahnarzt des Euro“, wenn er die Schmerzen der lahmenden europäischen Wirtschaft mit der Null-Zins-Politik heilen will. Er schafft den Zins, das wichtigste Werkzeug der Geldpolitik kurzerhand ab und stellt den Patienten ruhig!

Man kann nun philosophisch oder religiös begründet durchaus der Ansicht sein, dass Zinsen die Wurzel vielen Übels sind. In unserer aufgeklärten Welt funktioniert jedoch der Zins als Steuerungsinstrument der Geldwirtschaft gerade deswegen so gut, weil er neben rationalen Erwägungen fundamentale Emotionen (Verlustängste, Belohnungsverlangen, etc.) gekonnt ins Kalkül zieht: Wer auf Konsum verzichtet und spart, muss – gefühlt – dafür belohnt werden. Wer sein gespartes Geld verleiht und damit das Risiko eingeht, es zu verlieren, muss – gefühlt und rational – für sein Risiko entschädigt werden. Und wer sich fremder Leute Geld leiht, muss – äußerst rational – dazu angehalten werden, damit vorsichtig und gewissenhaft umzugehen.

Das alles hat früher der Zins als „Preis des Geldes“ geregelt. Emotionen und rationale Erwägungen werden mit dem Zins gleichzeitig gesteuert. So gesehen eine geniale Erfindung. Denn alle Theorien, die die Emotionalität des Menschen ausblenden, sind genauso zum Scheitern verurteilt, wie alle, die ausschließlich auf Emotionalität setzen. Sowas nennt man Vernunft!

Warum handelt ein kluger Mensch wie Mario Draghi also offensichtlich unvernünftig?

Jeder mit gesundem Menschenverstand würde sich empören, wenn beim nächsten Länderspiel zwischen Deutschland und Italien ein italienischer Schiedsrichter eingesetzt wird. Die „Erfinder des Euros“ waren allerdings so naiv anzunehmen, das ginge. Der Italiener Mario Draghi handelt in der „unabhängigen“ Zentralbank offensichtlich als Agent derjenigen, die ihn in dieses Amt gewählt haben, also der hochverschuldeten Südstaaten Europas. Die Politiker dort wollen ihrem Wahlvolk offensichtlich nicht „den Bohrer“ zumuten, um ihre maroden Staatshaushalte zu sanieren. Die verrückte Idee, die Zinsen abzuschaffen ist da viel bequemer. Crystal Meth statt Bohrer!

„Zahnarzt ohne Bohrer“ ist allerdings nur eine andere Variante des Volkstraums vom „Sozialismus mit West-Mark“. Nur solche Träume werden nicht wahr: Sozialismus führt zur Ost-Mark! Genau das wird im schlimmsten Fall aus dem Euro werden, denn der „Null-Zins“ macht Geld in wesentlichen Punkten wertlos. Mit „Negativzinsen“ wird der Spieß zukünftig sogar umgedreht: Der Sparer wird bestraft und wer sich Geld leiht wird belohnt und unterliegt eher dem Anreiz es zu verschleudern, als sorgsam damit umzugehen.

Wohin führt das?

Denken Sie selber nach. Nur stimmen Sie dabei bitte nicht ungeprüft in das Vorurteil ein, dass die „Reichen“ immer reicher und die „kleinen Sparer“ immer ärmer werden.

Es ist leider anders: Die Klugen werden reicher und die Dummen ärmer! Ein wenig Mut braucht es dabei allerdings immer.

Was ist jetzt klug?

Wie bringt man sein Geld in Sicherheit und stellt gleichzeitig sicher, für sein Sparen mit Rendite belohnt zu werden?

Durch Investition in Sachwerte! Immobilien sind gut, doch denken Sie beim Thema Sachwerte nicht nur an Immobilien. Immobilien in guten Lagen sind genau deswegen schon so unverschämt teuer, dass Sie kaum noch Renditen bringen.

Noch höhere und genauso sicherere Erträge können Sie mit Beteiligungen an Unternehmen erwirtschaften. Hier sorgen die niedrigen Zinsen sogar für steigende Gewinne. So wie jeder Normalverbraucher am Ende mehr in der Haushaltskasse hat, wenn er für seinen Kredit weniger Zinsen zahlt, machen auch Unternehmen durch die Null-Zins-Politik tendenziell höhere Gewinne. So soll es ja funktionieren: durch Zinssenkung die Wirtschaft „ankurbeln“.

Bleibt die emotionale Hürde!

Vor der klugen und rational richtigen Entscheidung, sein Geld durch Investitionen in Unternehmen in Sicherheit zu bringen, muss man in der Regel erst die Angst überwinden, sein Geld mit Aktien oder nicht börsennotierten Unternehmensbeteiligungen (Private Equity) zu verlieren.  Aktienkurse entwickeln sich zwar langfristig immer nach oben, aber kurzfristig schwanken die Werte. Das verunsichert leider viele potenzielle Investoren.

Breite Streuung, Zeit und ein wenig sachlich begründete Gelassenheit – Steigen Sie besser langsam ein. Breit gestreute, kostengünstige Unternehmensbeteiligungen gibt es über ETF-Indexfonds schon ab 50 Euro monatlich. Und Anbieter wie wir, die RWB Group, machen auch die sicherheitsorientierte, weil breit gestreute Beteiligung an nicht börsennotierten Unternehmen über Private Equity Dachfonds möglich.

Informieren Sie sich! Und haben Sie, mit Immanuel Kant gesprochen, den Mut, Ihrem eigenen Verstand zu vertrauen.

Bevor es zu spät ist.